Humortechniken für Speaker Folge 59: Eklige Witze

25.04.2017 - 20:32

Jeden Monat eine neue Humortechnik von GSA Vizepräsident Michael Rossié, CSP

 
 
„Ich arbeite am liebsten mit einem Handmikro“, sagte der Speaker, „sonst sieht man, dass ich beim Sprechen so spucke!“
 
 
 
 
So komisch es klingt: „Gerade eklige Witze können sehr komisch sein. Wieder ermöglicht uns der Witz, über etwas zu sprechen oder etwas zu thematisieren, worüber wir sonst nicht sprechen.
 
 
„Gastwirt vorwurfsvoll: „Hören Sie, Sie können meinetwegen unsere Zahnstocher auf den Boden werfen, Sie können sich damit die Ohren kratzen, Sie können sich die Fingernägel putzen. Aber zerbrechen müssen Sie sie doch nicht.“
(Salcia Landmann, der jüdische Witz, S.222)
 
 
„Klein Erna, komm rauf Füße waschen, Mama braucht die Schüssel gleich für den Salat.“
 
 
Zwei Männer sitzen schon seit dem frühen Morgen beim Eisfischen. Der eine hat kein Glück, aber der andere zieht einen Fisch nach dem anderen aus dem Loch im Eis. Der Pechvogel fragt den anderen schließlich nach seinem Geheimnis.
„Mmmmmm mmmm mm mmmm mm mm.“
„Entschuldigung, was haben Sie gesagt?“
„Mmmmmm mmmm mm mmmm mm mm.“
„Tut mir leid, ich habe Sie immer noch nicht verstanden.“
Der andere spuckt etwas in seine Hand und sagt dann:
„Du musst einfach deine Würmer warm halten!“
 
 
ÜBUNG
Wenn wir das Thema Ekel in Zusammenhang mit Speaking bringen wollen, fällt mir zuerst das Glas Wasser auf der Bühne ein. Und Ihnen möglicherweise ein Witz dazu. Aber auch Fürze auf der Bühne sind eklig.
 
 
Zwei Männer sitzen in einem Zugabteil. Der eine beobachtet, wie es aus dem Rucksack des anderen, der oben im Gepäcknetz liegt, heruntertropft. Heimlich probiert er ein paar Tropfen und fragt dann: „Alter Whiskey?“ „Nein“, grinst der andere, „Hundebaby!“
 
 
Im Grund sind auch alle Witze, bei denen etwas in der Suppe schwimmt, Ekelwitze. Hier mal ein Beispiel.
 
 
„Herr Ober, in meiner Suppe schwimmt ein Hörgerät?“ – „Was haben Sie gesagt?“
 
 
Ein Mann fragt in einem Restaurant nach einem scharfen Chili. Bedauere, sagt die Kellnerin, diese Dame hat das letzte bekommen. Der Herr schaut rüber zu der Dame, aber die Schüssel mit Chili ist voll. "Essen Sie das noch?", fragt der Mann. "Bedienen Sie sich!" antwortet die Frau. Nachdem er das halbe Chili gegessen hat, entdeckt der Mann eine tote Maus und spuckt alles wieder in die Schüssel. Da ruft die Frau herüber: So weit bin ich auch gekommen!"
 
 
Ein Mann geht zum Friseur, um sich rasieren zu lassen. Als der Friseur ihn einseift erwähnt er, dass er ein Problem habe, seine Wangen glatt zu rasieren. „Da habe ich das richtige für Sie“, sagt der Friseur und gibt ihm einen Holzball. „Den klemmen Sie zwischen Backe und Zahnfleisch und schon kann ich sie wunderbar rasieren.“ Nach ein paar Minuten sagt der Mann: „Und was passiert, wenn ich den Ball verschlucke?“
„Kein Problem“, sagt der Friseur. „Bringen Sie ihn morgen zurück wie die anderen auch.“
 
 
LÖSUNGSVORSCHLÄGE
 
a) „Nett, dass Du mir ein Glas Wasser auf die Bühne gestellt hast.“  – „Oh, das war meins. Ich vergesse immer, das Wasser nach dem Gurgeln auf der Bühne mitzunehmen.“
 
b) „Ein neues Glas für mich wäre doch nicht nötig gewesen." –  „Doch, doch, aus dem ersten haben jetzt 10 Speaker getrunken. Ich finde, das ist sparsam genug.“
 
c) Speakertipp 863: Achten Sie darauf, beim Furzen auf der Bühne eine laute Stelle zu wählen und den Vorhang hinter sich geöffnet zu halten.“
 

Ein Obdachloser geht in ein vornehmes Restaurant. Der Keller will ihn natürlich sofort hinauswerfen, doch der fragt nur: "Bitte, könnte ich einen Zahnstocher haben?" Er bekommt ihn und geht. Kurz darauf kommt noch ein Obdachloser und fragt ebenfalls nach einem Zahnstocher. Der Kellner gibt ihm auch einen und wundert sich, was die damit wollen. Kommt ein dritter Obdachloser hinein und der Kellner drückt ihm schon leicht wütend einen Zahnstocher in die Hand. Sagt der Obdachlose: "Nein, nein, könnte ich bitte einen Strohhalm haben?" Der Kellner verdutzt: "Einen Strohhalm? Wozu brauchen Sie jetzt bitte einen Strohhalm? Der Obdachlose: "Ja, wissen Sie, da draußen hat sich jemand übergeben und die Bröckchen sind schon alle weg.“
 
 
Klein-Erna und Heini küssen sich leidenschaftlich. Da unterbricht Heini das Schmatzen und sagt: „Jetzt habe ich gerade deinen Kaugummi verschluckt!“ „Nee“, sagt Klein-Erna, „das war kein Kaugummi. Ich hab ja man bloß so’n Schnupfen.“
 
 
Wie kriegst du raus, dass Du auf einer Party bist, für Männer, die an Bulimie leiden? – Der Kuchen kommt aus dem Mädchen.
 
 
„Tja“, sagte der Speaker, „die Zuschauer sagten, ich solle erzählen, was mir so im Kopf herumgeht. Also habe ich über Schuppen gesprochen."
 

E N D E
 

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