von GSA-Vizepräsident Michael Rossié, CSP

Es gibt Speaker, die rauben Banken aus, um das Gefühl zu haben, begehrt zu sein. Das würde ich nie tun. Andererseits sieht mein Fahndungsplakat ziemlich cool aus.

Übertrumpfungs- oder Überbietungswitze sind Witze, bei denen auf die Pointe nochmal eine Pointe draufgesetzt wird. Der Zuhörer denkt, der Witz ist zu Ende, und dann kommt noch einmal eine Pointe hinterher.

Ich nehme jedes Jahr ein Bad. – Ob ich es nötig habe oder nicht.

Ich kann Dir sagen, was du gestern gegessen hast. – Nun, sag!“ – „Also Linsen.“ – „Falsch! Vorgestern!“

In einem Chaplin-Film nähert sich der Dieb einer Bananenschale. Entdeckt sie im letzten Moment, steigt drüber und fällt in einen offenen Gullideckel.

Ich liebe Kinder. – Aber ich kriege nicht mehr als eines runter. – Wenn sie mit Schokolade überzogen sind ist das natürlich was anderes. (Bown)

Ein Mann geht in ein Dessous-Geschäft und will für seine Frau einen BH kaufen. Leider weiß er die Größe nicht. „So groß wie Grapefruits?“, fragt die Verkäuferin. „Kleiner!“ – „Äpfel?“ – „Kleiner.“ „Eier?“ „Ja, genau! – Spiegeleier!“

Am See
„Was gefangen?“
„Ungefähr zwanzig!“
„Schön. Wissen Sie, wer ich bin?“
„Nein.“
„Ich bin der Fischereiaufseher.“
„Wissen Sie wer ich bin?“
„Nein.“
„Der größte Angeber, der je in diesem See gefischt hat.“

ÜBUNG
Setzen Sie auf die drei Witze, die jetzt kommen, jeweils noch eine Pointe oben drauf.
a) Die Anmoderation des heutigen Speakers ist mit sechs Seiten so ausführlich, dass er eigentlich gar nicht mehr kommen braucht…

b) Gott sei Dank sind Auftritte eines Speakers seines Kalibers bei uns sehr selten…

Am Morgen nach der Betriebsfeier sagt der Ehemann zu seiner Frau: „Habe ich auf gestern irgendwas Blödes gemacht?“ – „Überhaupt nicht“, antwortet die Frau. Du hast nur die Frau vom Chef befummelt und er hat dich gefeuert.“ „Fuck him!“, entfährt es dem Mann. „Habe ich schon getan“, antwortet die Frau, „am Montag um 8 Uhr fängst du wieder an.“

LÖSUNGSVORSCHLÄGE
Ich habe mir mal Gedanken gemacht, was man auf die drei Witze noch draufsetzen könnte.

a) Die Anmoderation des heutigen Speakers ist mit sechs Seiten so ausführlich, dass er eigentlich gar nicht mehr kommen braucht. Aber er hat mir verboten, ihn so anzukündigen.

b) Gott sei Dank sind Auftritte eines Speakers seines Kalibers bei uns sehr selten. Die Feuerwehrleute sind ja nicht zum Schlafen hier.

Erstens habe ich von B überhaupt keinen Kessel entliehen.
Zweitens hatte der Kessel bereits ein Loch, als ich ihn von B übernahm. Drittens habe ich den Kessel ganz zurückgegeben.

Der Professor gibt seinen Studenten eine Aufgabe übers Wochenende auf. Und er kündigt an, dass der einzige Grund, die Aufgabe nicht zu erledigen, ein Todes- oder Krankheitsfall in der Familie sei. Ein Student hebt die Hand und fragt: „Was ist denn mit sexueller Erschöpfung?“ Der Professor wartete geduldig bis sich das Lachen gelegt hat und antwortet: „Sie sollten in Erwägung ziehen, die andere Hand zu benutzen!“

Zwei Speaker treffen einander im Hotel. „Was sagst du dazu?“, beginnt der erste die Konversation. „Vorige Woche war Schneider beim Wissensforum in Gelsenkirchen. Er hat den Leuten dort seine gesamten Bücher verkauft und auf einen Schlag Aufträge für 20 000 Euro bekommen.“
„Augenblick“, erwidert der zweite, „Bevor du weiter erzählst, eine kleine Korrektur: Erstens war das nicht Schneider, sondern Saborsky. Zweitens war es nicht in Gelsenkirchen, sondern in Essen. Drittens war es nicht das Wissensforum, sondern eine Werbeveranstaltung der Sparkasse. Viertens hat er nicht 20 000 Euro verdient, sondern er musste sie als Vertragsstrafe zahlen, weil er nicht gekommen ist. Und fünftens war ich es, der Dir die Sache gestern erzählt hat.“

E N D E