Humortechniken für Speaker Folge 70: Kinderwitze

von GSA-Vizepräsident Michael Rossié, CSP

„Ich werde mal Speaker wie mein Vater. Sehr kurze Arbeitszeit, tolle Hotels und ich muss nix können.“

Witze, die sich mit der geistigen Entlastung durch kindliche Unlogik begnügen, nennt Freud „harmlose Witze“. Entweder sind die Kinder unwissend oder unerfahren.

Mama, wie seid Ihr denn früher ins Internet gekommen? Ohne Computer?

Oder Sie sagen das Richtige, drücken es aber falsch aus oder verstehen es falsch.

Hast du Geschwister, Freddie? Nein, ich bin alles, was wir haben.

Tobias muss beim Essen furchtbar husten. Erschrocken fragt sein Vater: „hast du dich verschluckt?“ „Nein“; bringt er mühsam hervor, „ich bin noch da.“

Der Sohn sieht das Hochzeitsalbum seiner Eltern durch: „Papa, war das der Tag, an dem Mama zum Arbeiten zu uns kam?“

Die Frankfurt am Mainerin

“Heiratest du mich, wenn wir mal groß sind?”, fragt die kleine Christine ihren fünfjährigen Freund. – “Würde ich ja gerne, aber das geht leider nicht, weil in unserer Familie nur untereinander geheiratet wird, zum Beispiel hat mein Großvater meine Großmutter geheiratet, mein Onkel meine Tante und so weiter.”

In einer weiteren Kategorie von Kinderwitzen sind die Kinder viel zu erfahren.

Ein Mann geht zu einem Haus und klopft an der Haustür. Nach ein paar Minuten öffnet ein Junge. Er hat eine große Zigarre in der einen Hand, ein Glas Whiskey in der anderen und ist offensichtlich angetrunken. “Was wünschen Sie?”, fragt er.

Der Mann ist überrascht. “Ähm, sind deine Eltern zu Hause?”

Das Kind lacht und sagt: “Sieht das etwa so aus?”

Auf dem Hof ruft Fritzchen zu seiner Mutter hoch: “Mutti, kann ein zehnjähriges Mädchen schon Kinder kriegen?” “Nein”, ruft die Mutter zurück. – “Siehst du”, sagt Fritzchen zu seiner Freundin, ich hab dir ja gleich gesagt, wir brauchen nicht aufpassen.” (Lutz Röhrich, der Witz, S.90)

Klein-Erna muss zum Arzt. Als dieser sie auffordert, sich frei zu machen, ruft Klein-Erna entrüstet: “Aber, Herr Doktor! Ich bin krank, und Sie – Sie denken nur ans Vergnügen!“

Sagt die Tochter der Speakerin in der Schule: Seit Menschengedenken drücken wir uns durch drei Dinge aus: Stimme, Körper und Powerpoint

Auch zur Abteilung „Kindliche Logik“ lassen sich eine Menge Witze finden.

Die Mutter lernt mit der Tochter schreiben. „Und wo ist der Punkt auf dem „i“?“ fragt sie. Antwortet die Tochter: „Noch im Stift!“

Schüleraufsatz über das Jüngste Gericht:

„Da spricht der Herr zu denen, die zu seiner Rechten stehen: „Kommet her zu mir, o Ihr Gesegneten!“ Und zu denen, die zu seiner Linken stehen, sagt er: „Geht alle weg, ihr macht mich nervös!“ (Reinhard Federmann/Milo Dor, Der groteske Witz)

Schüleraufsatz

Der Papst ist der recht mäßige Nachfolger des Heiligen Petrus.

Sagt der Speakersohn: Mein Vater hat so eine große Klappe, der könnte mit sich selbst Duette singen.

ÜBUNG

Denken Sie mal darüber nach, wie die Kinder von Speakern ihren Klassenkameraden erklären, was ihr Vater oder ihre Mutter für einen Beruf ausübt.

Der kindliche Blick auf die Sexualität spielt in vielen Kinderwitzen eine Rolle.

„Mami, ich habe gestern Nacht gesehen, wie du nackt auf Papa gesessen hast und so rumgehüpft bist. Warum machst du das?“ Die Mutter reagiert blitzschnell: „Das mache ich nur damit er dünner wird, verstehst du.“ – “Das wird nicht funktionieren”, sagt der Sohn, „einmal die Woche kommt die Nachbarin und die bläst ihn immer wieder auf.“

Einem kleinen Jungen, der zu einer Feier geht, sagt die Mutter, er werde sterben, wenn er ein Mädchen küsse. Trotzdem küsst er ein Mädchen, läuft aber plötzlich weg. Das Mädchen läuft ihm nach: „Hey, warum läufst du weg? Gefällt es Dir nicht?“ „Doch, aber meine Mutter hat gesagt, dass ich sterben muss, wenn ich dich küsse. Und jetzt weiß ich, dass sie Recht hat. Ich fange schon an, steif zu werden.“ (Gershon Legman, Der unanständige Witz, S.92)

LÖSUNGSVORSCHLÄGE

Ich habe mal angefangen, ein bisschen kreativ zu sein:

a) Der Speakersohn zu einem Klassenkameraden: „Mein Vater redet eine Stunde ohne Pause. Und dafür bekommt er auch noch viel Geld.“ – „Das muss ich unbedingt meiner Mutter erzählen. Die könnte uns reich machen.“

b) „Mein Vater arbeitet jeden Tag in einer anderen Stadt.“ – „Wie bei meinem. Es hält keiner länger mit ihm aus.“

c) „Mein Vater geht morgens total gerne zur Arbeit.“ – „Wie bei Der ist auch froh, wenn er zu Hause rauskommt.“

d) „Mein Vater ist ein Speaker.“ – „Was ist das denn?“ – „Das ist wie Radio, nur mit Bild.“

e) „Mein Vater ist Motivationsspeaker. Der schafft es, dass ganz viele Leute sofort nach Hause wollen.“

 

„Papa, zu meinem Geburtstag möchte ich endlich einen Revolver haben.“ – „Bist du verrückt! Nix Revolver! Noch bestimme ich hier!“ – „Ja Papa, aber wenn ich erst mal den Revolver habe…“

Der Lehrer fragt Speaker junior: „Wer hat die Pyramiden erbaut?“ Der Kleine sagt: „Ich wusste es, aber ich habe es leider vergessen.“ – „Schäm dich!“, sagt der Lehrer, „du bist der einzige Mensch, der weiß, wer die Pyramiden gebaut hat, und hast es vergessen!“

E N D E

By |2018-07-25T14:02:29+00:005. Juni 2018|

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Michael Rossié, CSP

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